Es waren die Menschen, die der Velpker Schweiz ihr Aussehen gaben. Der Abbau von Gestein als Baumaterial führte seit 1640 im Gebiet um Velpke zu einer eigentümlichen Landschaftsform. Nachdem der Abbau aufgegeben wurde, füllten sich die Steinbrüche mit Wasser und es entstand eine besondere Naturschönheit mit dem idyllisch anmutenden Wechsel zwischen hügeligem Wald und eingebetteten Seen. Heute holt sich die Natur im Landschaftsschutzgebiet verlorenes Terrain zurück.
Die Natur kehr zurück
Die Velpker Schweiz ist ein Paradebeispiel dafür, wie sich die Natur ein ehemaliges Industriegelände zurückerobert hat. Als Erstes besiedelten Flechten, Moose und Gräser den nackten Fels und den kargen Boden. Es dauerte nicht lange, und die ersten Sträucher und Bäume fanden durch Wind und Tiere ihren Platz. Durch den Prozess entstand aus den Kiesgruben und Steinbrüchen ein neues Ökosystem. Heute dient das Landschaftsschutzgebiet nicht nur den Menschen als Erholung, sondern es wirkt auch dem Verlust der biologischen Artenvielfalt entgegen.
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Die Seenlandschaft
Wir haben Gestein gegeben, seit vielen Jahren. Gestein als Baumaterial für die ansehnlichsten Gebäude. Für die Menschen, sie zu nutzen wie auch zu bewundern. Wir geben keine Steine mehr, doch wir sind geblieben. Gefüllt mit Wasser erfahren auch wir heute Bewunderung.
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Der Wald
Was mich besonders an der Region fasziniert, ist der dichte Mischwald. Eingebettet in einer abwechslungsreichen Topologie aus steilen Hängen, Kuhlen und leichten Hügeln zeigt er auf 14 Hektar seinen eigenen Charakter. Verwildert mit Totholz, Farnen, Moosen und Gräsern, wirkt er auf mich eher urwüchsig, wie ein ewig grüner Urwald, als eine Kulturlandschaft.